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Die Cranio-Sacrale Therapie

 

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Ein kurzes Vorwort
Die Beschreibung der Cranio-Sacralen Therapie ist ein sehr schwieriges Unterfangen. Ein Zuschauer könnte sogar meinen, daß hier nicht viel passiert; und derjenige, der eine Behandlung erhält, spürt häufig nur leichte Bewegungen; und doch wirken diese Arbeiten sehr tief und es können sogar bei übereifrigem Vorgehen unangenehme Nachreaktionen vorkommen, wie kurzzeitige Kopfschmerzen, Unwohlsein u.ä..– aber auch intensiveres "Mitarbeiten" ist hier genau so normal und auch nicht selten.

Das Geschick des Therapeuten
Zur Ausübung dieser Therapie hat der Behandler seine Wahrnehmung so fein trainiert, daß er Verspannungen, "Verklebungen" oder "Energie-Staus" und manch andere Funktionstörungen des Bewegungsapparates, der Organe, der Fascien (Organ- und Muskelhäuten), den Strukturen innerhalb des Kopfes, ja selbst innerhalb der Schädelknochennähte mit Hilfe seiner Hände und seinen Sinnen mit minimalstem Druck (häufig nur etwa fünf Gramm) erspüren kann.

Was passiert
Nach einem kurzen "Abchecken" legt der Therapeut seine Hände um eine Körperpartie und fühlt sich hinein. Die leichtesten Bewegungen, die er findet, entscheiden über sein weiteres Vorgehen. Sein Ziel ist es, den Körper zu animieren, daß dieser mit Hilfe eigener Bewegungen die Störungen dort zu lösen beginnt, wobei sich dabei eine Art Spiel zwischen der Muskulatur und den Händen des Therapeuten entwickelt mit dem Ziel, hier eine Entspannung, Entkrampfung oder Lösung zu erarbeiten. Manchmal agieren auch ganze Körperpartien mit, so daß sich z.B. der Arm oder Kopf mehr oder weniger stark bewegt. Jedoch hat hier der Patient meist das Gefühl, daß die Bewegungen von dem Therapeuten ausgeführt werden; doch dieser versucht nur die Schwerkraft zu nehmen und dabei den leichten Bewegungsvorgaben zu folgen – meistens zumindest. Denn manchmal kann auch eine sanfte Führung in eine andere Richtung wichtig sein; dies ist eine Erfahrungssache und dem Geschick des Therapeuten vorbehalten.

Wo sich der Name herleitet:
Der Cranio-Sacral Therapeut kennt und fühlt noch einen schwachen Puls, oder anders gesagt, einen wellenähnlichen Rhythmus mit einer Frequenz von 8-12 Wellen je Minute, der von Kopf (=Cranio) bis zum Steißbein (=Sacrum) durch das Liquor-System von Gehirn und Rückenmark läuft (worin unser Gehirn und Rückenmark schwimmt). Dieser Rhythmus läßt sich auch minimal im Körper erfühlen (nach viel Übung) da er sich ganz leicht im Körpergewebe fortsetzt (bei Störungen ist er manchmal auch zum Teil blockiert). Dieser Effekt wird ebenfalls zu therapeutischen Zwecken durch Anregung, Mitführen und manchmal auch kurzzeitiges Anhalten genutzt. – Eine sehr entspannende Technik.

Wann kann es noch helfen?
Viele traumatische Erlebnisse, Schocks und Gewalteinwirkungen können in unserem Körper Beeinträchtigungen hervorbringen, die nicht selten mit Hilfe der Cranio Sacral Therapie gelindert werden können.