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Die Wirbelsäulentherapie nach D. Dorn

 

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Wie es aus anderen Therapien schon bekannt ist, können Fehlstellungen der Wirbel zu zum Teil erheblichen Beschwerden des Bewegungsapparates führen, aber auch wesentlich weitreichendere Befindlichkeitsstörungen nach sich ziehen. Nahezu immer sind auch Verspannungen und Verhärtungen der umliegenden Muskulatur vorzufinden. Bei länger bestehenden Beschwerden können sogar schon Verkürzungen der Sehnen, Bänder und Muskulatur entstanden sein, da der Körper sich langsam den geänderten Verhältnissen anzupassen sucht.

wirbels04Die Dornmethode gibt nun, unter anderem auch bei solchen Wirbelfehlstellungen, neue Therapieansätze. Der Dorntherapeut versucht unter Zuhilfenahme von Bewegungstechniken, die der betroffenen Patient auszuführen hat, die Wirbel wieder in die richtige Position zu bringen, indem er beispielsweise mit den Daumen, meist mit Hilfe der Dornfortsätze, sie in Ihre richtige Stellung zurück drückt. Manchmal sind jedoch die Wirbelkörper so unbeweglich und die umgebene Muskulatur so verspannt, daß hier durch eine Breuß-Massage oder erst bei einem erneuten späteren Versuch eine Lösung gelingt. Ein starkes Dehnen, Strecken, Ziehen oder Verdrehen der Wirbelsäule ist hierbei jedoch nicht nötig.
Häufig müssen auch Blockaden der Iliosakralgelenke, eine Beckenverdrehung, eine (häufig nur scheinbare) Beinverlängerung, eine Fehlstellung von Atlas und/oder Axis (1. und 2. Halswirbel), die Schulterblätter, die Schultergelenke, die Kniegelenke oder die Fußgelenke mit behandelt werden. Seltener sind Behandlungen von Fingergelenken, Ellenbogen oder der Unterkiefergelenke nötig.

Da unser ganzer Körper mit Nerven versorgt wird, die ihren Lauf durch die Wirbelsäule nehmen, können Reizungen dieser Nerven durch z.B. Wirbelfehlstellungen auch Wirkungen auf unseren Körper und dessen Organe nehmen. So können manchmal erstaunliche Linderungen ganz anderer Leiden, deren Ursachen oft nicht ganz genau ersichtlich zu sein schienen, durch Korrektur der Wirbelfehlstellungen erfolgen.

Und die unangenehmeren Seiten?
Die Dorntherapie zeichnet sich insbesondere durch eine relativ sanfte Vorgehensweise aus. Relativ, weil die durch die Fehlstellung gereizten Nerven und Muskeln meist empfindlich sind und der Behandler nun genau da drücken muß (manchmal auch etwas fester). Dennoch sollte eine vorsichtige Vorgehensweise obligatorisch sein und eventuelle Druckschmerzen dürfen nicht zur Qual werden. Sprechen Sie mit dem Therapeuten!
Durch eine Kombination der Dorn-Therapie mit den Möglichkeiten der
Cranio-Sacralen Therapie konnte ich sogar eine weniger schmerzhafte Behandlungsmöglichkeit, insbesondere für den Halswirbelbereich, erarbeiten.

Häufiger vorkommende Nachwirkungen (für 2-4 Tage) sind lokale Berührungsempfindlichkeiten und/oder ein Muskelkater, denn die Gelenke stehen nun etwas anders zueinander, so daß die Muskulatur entsprechend ungewohnte, andere Bewegungsabläufe machen muß.

Nach der Therapie
Auch wenn Ihr Therapeut bei der ersten Sitzung alle Fehlstellungen korrigieren konnte, rate ich zu einer baldigen Nachkontrolle, denn einige Fehlstellungen rutschen gar nicht so selten wieder in ihre alte gewohnte Stellung zurück.
Das gefürchtete "Ausleiern" der Gelenkbänder und Sehnen ist bei der Dorntherapie nicht zu befürchten. In vielen von mir behandelten Fällen haben sogar die Bänder der Gelenke durch regelmäßiges Einrichten (und weitere Maßnahmen, wie der
Breuß-Massage) diesen wieder wesentlich besseren Halt bieten können.

Unterstützen können Sie Ihren nun geraden Rücken besonders gut, indem sie für einige Zeit (besser natürlich dauerhaft) eine "vorbildliche" Körperhaltung einnehmen, um ein baldiges Zurückrutschen zu verhindern. Zu Beachten sind ebenso alltägliche Bewegungsabläufe sowie innere Geisteshaltung (z.B. Rückgrat zeigen).
Sollte eine allgemeine Schwäche des Wirbelsäulenhalteapparates vorliegen, möchte ich nochmals auf die schon öfters erwähnte
Breuß-Massage hinweisen, mit deren Hilfe das Gewebe häufig wieder zum Wiederaufbau stimuliert werden kann.

Je nach Schwierigkeit, Alter des Problems, Mithilfe des Patienten u.s.w., sind nach durchschnittlich 3-12 Behandlungen gute Besserungen vieler Beschwerden möglich, so daß nur noch seltenes Einrichten nach z.B. Verheben o.ä. nötig ist.